Es war wohl doch zu viel

Bei meinem letzten Post war ich noch ganz zuversichtlich, mit so viel Arbeit klar zu kommen. Jetzt bin ich das nicht mehr. Im Gegenteil. Ich muss Zwangspause machen, kann einfach nicht mehr.

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Die Zeit läuft davon.

Ist es zu viel?

Seit einigen Jahren habe ich wenig zu tun, viel Zeit für mich und genieße diese Zeit. Aber natürlich habe ich dadurch auch nicht allzu viel Geld zur Verfügung. Zum (über-)leben hat es bisher immer irgendwie gereicht, manchmal auch mit dem Leihen von Geld bei der Familie oder bei Freunden. Jetzt bessert sich diese Situation, ich verdiene mehr, muss aber natürlich auch mehr arbeiten. Das macht mich glücklich und erschöpft zugleich und ich frage mich, ob das alles wirklich gut ist.

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Spontane Entscheidungen – nicht meine Stärke

Ich würde ja gerne von mir behaupten, dass ich ein spontaner Mensch bin, aber das stimmt nicht so richtig. In vielen Situationen bin ich spontan. Zum Beispiel beim Mittagessen, an das ich meist viel zu spät denke und darum keine Lust habe, noch großartig etwas vorzubereiten. Dann bin ich spontan und wähle das, was sich schnell und einfach zubereiten lässt.

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Ohne mich.

Party? Ohne mich!

Party, Feier, Fest – nennt es, wie ihr wollt. Ich meine die Zusammenkunft mehrerer Menschen, die sich (teilweise) kennen und alle eine Sache feiern. Geburtstag, Silvester, Leben, sich selbst, was auch immer. Ich geh da selten hin. Ich feiere nicht mal meinen eigenen Geburtstag. Viel zu anstrengend!

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Fledermäuse Pixabay, CC0

Mein Gehör lässt nach

Es ist offiziell: Ich werde älter. Gut, das ist jetzt nicht so überraschend, denn das gilt ja für jeden. Ich bin jetzt schon wieder ein paar Wörter älter als eben. Herrje, das geht so schnell! Aber gestern Abend musste ich feststellen, dass ich nun auch auf einer anderen Ebene älter werde. Dazu muss ich allerdings ein bisschen ausholen.

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Apfel im Winter

Warum sich manch einer nicht anpassen will

Deutschland ist ja mittlerweile Multikulti und ich persönlich finde das auch total schön. Manchmal führt das aber zu Problemen. Vor allem dann, wenn jemand aus einem anderen Land aus Gewohnheit etwas tut, was man hier in Deutschland eher nicht macht. Wobei ich jetzt nicht von Straftaten oder irgendwelchen großen Aktionen spreche, sondern von so harmlosen Dingen wie beispielsweise sehr laute Gespräche in der Straßenbahn zu führen. Manch ein „Deutscher“ denkt sich da dann, dass man das nicht macht und stört sich daran. Und da fallen dann gerne mal so Sätze wie „Die sollen sich gefälligst anpassen. Sie sind schließlich in unserem Land!“ Nun musste ich selbst feststellen, dass es Momente gibt, in denen nicht „die“ sich „uns“ anpassen sollten, sondern wir uns ihnen.

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Nicht ärgern! https://pixabay.com/de/minion-lustig-spielzeug-kinder-972908/

Meine neue Anti-Ärger-Strategie

Wer hochsensibel ist, der denkt viel zu oft über andere Menschen und deren Verhalten und Gefühle nach. Bei manch einem werden die Gefühle sogar übernommen. Ich könnte mich stundenlang über Hundehalter aufregen, die die Häufchen ihrer kaltschnäuzigen Freunde nicht aufsammeln – vor allem weil ich wirklich jedes Häufchen meines Hundes eintüte. Richtig nervig sind dann die, die diese Haufen tatsächlich auf dem Gehweg liegen lassen – vor unserem Haus.

Nun habe ich heute zum ersten Mal jemanden mit Hund gesehen, dem scheinbar alles egal ist. Morgens in der Rush Hour (in einem Dorf ist das immer noch recht ruhig) lief der Hund gute 10 Meter hinter seinem Halter her. Eine Leine schienen diese beiden nicht zu brauchen und von Gehwegen hielten sie auch nichts. Dass da ein Auto kam, hat sie nicht interessiert und dass sein Hund gerade häufelt war für den Herrn noch unwichtiger. Ich hatte beide noch nie gesehen, aber die Häufchen kamen mir bekannt vor. Ja, ich weiß, das klingt merkwürdig, aber als Hundehalter kann man die tatsächlich unterscheiden und teilweise auch den Hunden zuordnen. Darauf gehe ich jetzt aber nicht näher ein.

Scheinbar bin ich auf den Halter gestoßen, den es überhaupt nicht juckt, Hundehaufen vom Gehweg zu entfernen. Auch nicht, wenn keine zwei Meter entfernt eine Hundetoilette steht. Während ich gerade beginnen wollte, mich aufzuregen, fiel mir aber etwas ein. Statt zu verurteilen, wollte ich etwas versuchen. Ich wollte diesen Mann als Forschungsobjekt betrachten, dessen Verhalten ich beobachte. Nur beobachten, nicht beeinflussen und vor allem nicht darüber ärgern.

Ich beobachtete also aus der Ferne jemanden, den ich eigentlich ansprechen würde, und ließ auf mich wirken, was mich stört. Es war seine „Mir-doch-egal“-Art. Gehweg? Mir doch egal! Hundeleine? Mir doch egal! Häufchen neben der Hundetoilette? Mir doch egal! Autofahrer? Mir doch egal! Andere Hunde? Mir doch egal! Andere Menschen? Mir doch egal! Regeln? Mir doch egal! Und plötzlich musste ich grinsen. Dieser Herr schien sich auf eine absurde Weise für so viel besser als alle anderen zu halten, dass ich mich tatsächlich amüsierte. Verflogen war mein Ärger über all die Häufchen, die er nicht aufsammelte. Die Situation war viel zu lustig um sich aufzuregen.

Ich hätte nicht erwartet, dass das so gut funktionieren würde. Einfach nur beobachten und analysieren wie ein Forscher und sich dann überhaupt nicht schlecht fühlen. Das muss ich häufiger machen, denn es sorgt für gute Laune und die ist ja bekanntlich viel beliebter als die schlechte Laune.

Der Tipp stammt aus dem Mitmachbuch „365 Wege zur Achtsamkeit – Wertvolle Tipps für mehr Gelassenheit und Lebensfreude„*, erschienen bei NGV.
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Frühling CC0: https://pixabay.com/de/blüten-frühling-weiß-mirabellen-291902/

Wetterfühlig? Ich? Quatsch! Das ist Einbildung!

Seit ich klein bin scheine ich von Menschen umgeben zu sein, denen das Wetter besonders mitspielt. Da sind die chronischen Schmerzen dann größer, wenn es regnet und der kleine Zeh juckt verstärkt, wenn sich ein Hoch ankündigt. Ganz ehrlich: Ich hab da noch nie dran geglaubt. Wetter ist Wetter und Gesundheit ist Gesundheit. Außer dem e und dem t haben sie nichts gemeinsam.

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Mein Wunschsilvester wurde wahr!

Bisher war Silvester nicht so mein Fall. So viel Aufruhr, bloß weil sich ein Datum ändert. Als ob ich sonst wüsste, welches Datum im Kalender steht. Letztes Jahr hätte ich sogar fast meinen Geburtstag verpasst, weil mir das wirklich unheimlich egal ist. Da mache ich mir entsprechend wenig draus, wenn man im Grunde ja nur ein Datum feiert. Trotzdem lasse ich den Leuten gerne ihren Spaß und habe kein Problem, wenn anderen das wichtig ist.

Was ich nun aber nicht so ganz verstehe, sind die Knaller, Böller und wie sie alle heißen. Ich rede nicht vom Feuerwerk, das man in die Luft schießt und welches dann schön aussieht. Nein, ich meine diese kleinen Dinger, die einfach nur knallen. Mal so als Spaß einen anzünden, wegwerfen und jemanden erschrecken leuchtet mir durchaus ein. Aber hundert von diesen Knallern zu kaufen und einen nach dem anderen anzünden? Das soll Spaß machen? Verstehe ich nicht.

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Filmrolle

Die Qual der Filmauswahl

Entspannt auf dem Sofa einen schönen Film ansehen, das mögen viele Menschen. Ich auch. Sich auf die Geschichten anderer einlassen, einfach mal nichts tun und vielleicht sogar nebenher einschlafen. Ganz so einfach ist das aber nicht. Was, wenn man den falschen Film auswählt?

Gut, sonderlich schlimm ist es ja nicht, wenn man sich mal für den falschen Film entscheidet. Man muss ihn schließlich nicht zu Ende sehen. Weder zu Hause, noch im Kino. Aber man erfährt eben auch erst währenddessen, ob der Film nun gut ist oder nicht. Für mich bedeutet das manchmal, dass ich bereits leide, noch bevor ich ausschalte.

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